Liebeslauben

Verlag rüffer&rub Zürich, 2007

Buchdeckel

Exemplar bestellen

Amazon

ISBN

978-3-907625-35-4

Genre

  1. Kolumnen
Ausgehend von einem Zitat aus der Literatur, aus populären Songtexten oder Filmen pflegt Max Dohner in seinen »Liebeslauben« eine charmante und weiterführende Plauderei über Liebe und Sex, Eifersucht, Gefühlskitsch und Gier, Liebesverrat und -glück. Die kurzen Texte sind leicht im Ton und doch literarisch: unzimperlich und unsystematisch, assoziativ und poetisch. Lustvoll setzt Dohner angeblich Unvereinbares überraschend in Beziehung und stellt die Themen in ein neues Licht: ein Kompendium unterhaltsamer Anreize für Kopf, Herz und Seele mit eingestreuten Mini-Liebesgeschichten, Anregung für weiterführende Lektüre, vielleicht auch Inspiration für neue Romanzen mit Geist und Gefühl.

Max Dohner macht keinen Hehl daraus, daß die Sprache – bzw. die Literatur – mindestens hilft, Sentiment und Sentimentalität zu durchleuchten, zu bewerten und am Ende, mehr als alles sonst, zu verfeinern. Er plädiert dafür, daß man auch heute keineswegs auf die Utopie der »romantischen Liebe« verzichten sollte, ja, daß man im Namen der Liebe nicht darauf verzichten darf.

Pressestimmen

Vorsichtig in Neuland vorantastend erschliesst man sich den Stil und die Wortgewandtheit des Autors. Die etwas über zweiseitigen Kolumnen erschliessen sich gut und mit viel Witz. Es sind solide geschriebene Kommentare, die mit Freude an und Gefühl für die Sprache einhergehen und mit Genuss das Wort zelebrieren. Der Humor ist fein und verleiht eine gesunde Würze, das Bouquet duftend.

„TITEL“ – LITERATUR UND MEHR; Deutsches Online-Magazin, 8. Nov. 2007

Wie schön leichtfüssig der Journalist Max Dohner entlang eines immensen Fundus an Songtexten, Filmzitaten und Büchern in den ‚Liebeslauben‘ den Launen und Nöten der Liebe und des Beisammenseins nachging, lässt sich jetzt in einem feinen Buch nachlesen. (…) So befreiend lakonisch, wie der Kolumnist dabei eine kleine Kulturgeschichte der Liebe erzählt, macht ihm das keiner nach. Die Jukebox für den Liebesmonat Mai.
VIA, Die Zeitschrift der SBB, Mai 2008
Ich gestehe, ich habe mich in eine der Geschichten verliebt – ich werde bestimmt nicht verraten, in welche, so viel Romantik muss schon sein. Dieses Buch ist wie das Leben; mit Höhen des Glücks, Strecken des Wartens und den Tiefen der Lebensfragen… und wetten, jede/r findet seine Orte im Buch – zum Verweilen, Schmunzeln.
ROSETTA LOPARDO, SCHAUSPIELERIN, „SONNTAG“, 21. Okt. 2007
Wer sich gegen eine aufkommende Trübseligkeit vorsehen möchte, der ist mit Max Dohners wundervollem Buch ‚Liebeslauben‘ bestens bedient. Geistige Kost vom Feinsten, mit hohem Unterhaltungswert.
ROLF LYSSY, FILMREGISSEUR, TAGBLATT DER STADT ZÜRICH, 31. Okt. 2007
Eine Kolumnenreihe über das Mysterium der Liebe, die zum Kult geworden ist.
RADIO ARGOVIA, 28. Oktober 2007
Gemeint ist die Liebe. Diese kurzen Statements zu unterschiedlichen Facetten und Farben des uralten Themas sind (…) gewürzt mit pointierten Zitaten literarischer Prominenz, die dem Band literarische Aura verleihen.
OSTSEE-ZEITUNG, 3. November 2007

Max Dohner hat sich Zeit genommen. Viel Zeit. Vier Jahre lang sinnierte er über Lust und Leid der Leidenschaft. (…) Denn das sollten die kleinen Texte sein: jeder eine Laube, ab-geschirmt und doch offen für Ausblick und Einblick. Unterschlupf im Unwetter, ein Ort, um allein oder zu zweit sein zu dürfen. Hundert Mal sass der Roman-Autor in der Laube, an hundert Schmuckstücken hat er gefeilt. Eine Auswahl dieser Preziosen finden wir nun vereint zu einer Art Handbuch erotischer Obsessionen. Tatsächlich, Dohner ist ein Romantiker, wehmütig schaut er auf jene, die immer noch warten, dass der oder die Richtige vor-beigeritten kommt. Die Zeit zwischendurch kann man sich bittersüss verkürzen. Mit einem Springsteen-Song, einem Roman von Onetti. Oder mit diesem Buch der Ermunterungen.
AARGAUER ZEITUNG, 14. November 2007

Die ’77 Einflüsterungen zur Verfeinerung unserer tiefsten Passion‘ streifen so ziemlich alle denkbaren oder auch bislang noch nicht gedachten Facetten dieses Gefühls, wobei man sich von dem Wort ‚Liebeslauben‘ nicht irritieren lassen sollte. Glück und Sehnsüchte, Ängste und Eifersucht, Alter, Zufall und vieles mehr – das alles wird zwar leichtfüssig und witzig, manchmal aber auch bitter bis sarkastisch betrachtet. Obendrein stecken in den Texten noch jede Menge weiterer Literaturempfehlungen.

FREIE PRESSE, Deutschland, Sonntags-Beilage, 7. Dezember 2007

Zentrales Thema ist die Liebe in all ihren Spielarten. Wie geht eigentlich Lieben? Oder: Kann man angemessen mit ihr umgehen? In seinen ‚Liebeslauben‘ spürt Max Dohner solchen Fragen nach. Immer bildet ein Literatur-, Musik- oder Pressezitat den Ausgangspunkt für seine Reflexionen. Und daraus ergeben sich stets neue Blickwinkel auf das allgegenwärtige Thema.
SCHLESWIG-HOLSTEIN-JOURNAL, 29. Dezember 2007
In den ‚Liebeslauben‘ wird die Liebe in vielerlei Spielarten gepflegt. Max Dohner hat diese Vorgabe wörtlich genommen – literarisch gesehen.
ZÜRCHER LANDZEITUNG (ZSZ, Oberländer, Unterländer), 20. Dezember 2007
Dohners zweites ‚Herzbuch‘ innert kurzer Zeit. Die ‚Liebeslauben‘ des Schweizer Schriftstellers sind alles andere als sanfte Einflüsterungen vor dem friedlichen Schlafengehen. Es geht diesmal um die Unvereinbarkeit dieser brachialen Emotion mit Harmonie und währendem Glück. Dohner zeigt, wie Sicherheitsdenken, halbwarme Zustände und andauern-des ein bisschen Zufriedensein dem Menschen sein vielleicht höchstes Gut nehmen: das Gefühl, am Leben zu sein. Man liest das sprachlich leichtfüssige, aber inhaltlich wuchtige Werk mit den Emotionen, mit denen es geschrieben wurde: oft melancholisch, manchmal glücklich, hin und wieder wütend, aber nie schal oder gleichgültig.
BIELER TAGBLATT, 17. Januar 2008

Nächstes Buch