Liebeslauben

Ausgehend von einem Zitat aus der Literatur, aus populären Songtexten oder Filmen pflegt Max Dohner in seinen »Liebeslauben« eine charmante und weiterführende Plauderei über Liebe und Sex, Eifersucht, Gefühlskitsch und Gier, Liebesverrat und -glück. Die kurzen Texte sind leicht im Ton und doch literarisch: unzimperlich und unsystematisch, assoziativ und poetisch.

Lustvoll setzt Dohner angeblich Unvereinbares überraschend in Beziehung und stellt die Themen in ein neues Licht: ein Kompendium unterhaltsamer Anreize für Kopf, Herz und Seele mit eingestreuten Mini-Liebesgeschichten, Anregung für weiterführende Lektüre, vielleicht auch Inspiration für neue Romanzen mit Geist und Gefühl.

Max Dohner macht keinen Hehl daraus, daß die Sprache – bzw. die Literatur – mindestens hilft, Sentiment und Sentimentalität zu durchleuchten, zu bewerten und am Ende, mehr als alles sonst, zu verfeinern. Er plädiert dafür, daß man auch heute keineswegs auf die Utopie der »romantischen Liebe« verzichten sollte, ja, daß man im Namen der Liebe nicht darauf verzichten darf.

Verlag Rüffer & Rub, Zürich, 2007

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Pressestimmen

  1. Rosetta Lopardo, Schauspielerin, „Sonntag“

    „Ich gestehe, ich habe mich in eine der Geschichten verliebt – ich werde bestimmt nicht verraten, in welche, so viel Romantik muss schon sein. Dieses Buch ist wie das Leben; mit Höhen des Glücks, Strecken des Wartens und den Tiefen der Lebensfragen… und wetten, jede/r findet seine Orte im Buch – zum Verweilen, Schmunzeln.“

  2. Radio Argovia

    „Eine Kolumnenreihe über das Mysterium der Liebe, die zum Kult geworden ist.“

  3. Rolf Lyssy, Filmregisseur, Tagblatt der Stadt Zürich

    „Wer sich gegen eine aufkommende Trübseligkeit vorsehen möchte, der ist mit Max Dohners wundervollem Buch ‚Liebeslauben‘ bestens bedient. Geistige Kost vom Feinsten, mit hohem Unterhaltungswert.“

  4. Ostsee-Zeitung

    „Gemeint ist die Liebe. Diese kurzen Statements zu unterschiedlichen Facetten und Farben des uralten Themas sind (…) gewürzt mit pointierten Zitaten literarischer Prominenz, die dem Band literarische Aura verleihen.“

  5. Literatur und mehr, Deutsches Online-Magazin

    „Vorsichtig in Neuland vorantastend erschliesst man sich den Stil und die Wortgewandtheit des Autors. Die etwas über zweiseitigen Kolumnen erschliessen sich gut und mit viel Witz. Der Humor ist fein und verleiht eine gesunde Würze, das Bouquet duftend.“

  6. Aargauer Zeitung

    „Max Dohner hat sich Zeit genommen. Vier Jahre lang sinnierte er über Lust und Leid der Leidenschaft. (…) Denn das sollten die kleinen Texte sein: jeder eine Laube, abgeschirmt und doch offen für Ausblick und Einblick. Hundert Mal sass der Roman-Autor in der Laube, an hundert Schmuckstücken hat er gefeilt. Eine Auswahl dieser Preziosen finden wir nun vereint zu einer Art Handbuch erotischer Obsessionen. Tatsächlich, Dohner ist ein Romantiker. Die Zeit zwischendurch kann man sich bittersüss verkürzen.“

  7. Freie Presse, Deutschland, Sonntags-Beilage

    „Die ’77 Einflüsterungen zur Verfeinerung unserer tiefsten Passion‘ streifen so ziemlich alle denkbaren oder auch bislang noch nicht gedachten Facetten dieses Gefühls. Glück und Sehnsüchte, Ängste und Eifersucht, Alter, Zufall und vieles mehr – das alles wird zwar leichtfüssig und witzig, manchmal aber auch bitter bis sarkastisch betrachtet.“

  8. Zürcher Landzeitung

    „In den ‚Liebeslauben‘ wird die Liebe in vielerlei Spielarten gepflegt. Max Dohner hat diese Vorgabe wörtlich genommen – literarisch gesehen.“

  9. Bieler Tagblatt

    „Dohners zweites ‚Herzbuch‘ innert kurzer Zeit. Die ‚Liebeslauben‘ des Schweizer Schriftstellers sind alles andere als sanfte Einflüsterungen vor dem friedlichen Schlafengehen. Es geht diesmal um die Unvereinbarkeit dieser brachialen Emotion mit Harmonie und währendem Glück. Dohner zeigt, wie Sicherheitsdenken, halbwarme Zustände und andauerndes ein bisschen Zufriedensein dem Menschen sein vielleicht höchstes Gut nehmen: das Gefühl, am Leben zu sein.“

  10. Via, Die Zeitschrift der SBB

    „Wie schön leichtfüssig der Journalist Max Dohner entlang eines immensen Fundus an Songtexten, Filmzitaten und Büchern in den „Liebeslauben“ den Launen und Nöten der Liebe und des Beisammenseins nachging, lässt sich jetzt in einem feinen Buch nachlesen. (…) So befreiend lakonisch, wie der Kolumnist dabei eine kleine Kulturgeschichte der Liebe er-zählt, macht ihm das keiner nach.“

  11. „Kritikon“, Literaturblog von Valentin Trentin

    „Neben dem aussergewöhnlichen Roman ‚Die sieben Alter der Liebe‘ hat der bekannte Au-tor Max Dohner kurz danach ‚77 Einflüsterungen zur Verfeinerung unserer tiefsten Passion‘ publiziert. Da war einer am Werk, der nach dem Grundsatz schreibt, dass jeder Satz ein Bild, eine Idee, eine Assoziation, eine Emotion oder die Substanz für einen Spannungsbogen hergeben soll. Für geistreiche, unterhaltende Lektüretage ist jedenfalls gesorgt.“

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